| Zur strukturellen Diagnostik werden traditionell Röntgenstrahlen genutzt. Die Diagnostik der Rheumatischen Arthritis an kleinen Gelenken wurde in den letzten Jahren durch neue lasergestützte optische Methoden erweitert. Grundlage ist die multispektrale diaphanoskopische Durchleuchtung mit Lasern und LED's im sichtbaren und NIR-Spektralbereich. Streulichtaufnahmen zeigen vor allem die Trübung der Gelenkkapsel und -flüssigkeit welches ein frühes Zeichen funktioneller Veränderung darstellt.
Erste Untersuchungen zeigen, dass durch Überlagerung von Röntgen- und Laseraufnahmen ein wesentlich höherer Informationsgehalt, für den Internisten, dargestellt werden kann. Hierfür müssen das Röntgenbild und die optimal belichtete Laseraufnahme möglichst exakt zueinander positioniert werden. Insgesamt sollen Änderungen der Funktionalität mit weitaus höherer Genauigkeit lokalisiert werden können. Es wird mit Berechtigung erwartet, dass dadurch die Sensitivität und Spezifität der Diagnose steigt.
Zielsetzung der Diplomarbeit ist die Entwicklung einer geeigneten Methode zur Bildregistrierung von Röntgen- und Laseraufnahmen, welche Anwendung in der optischen Diagnostik der Rheumatischen Arthritis findet.
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